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Wappen Ortsgruppe Düsseldorf
               
über 100Jahre Hundesport von 1909 bis .....   im

 

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“Zucht” allgemein erklärt:

 Vor jeder seriösen Zucht steht die Planung , die Prüfung des Bedarfs, die Festlegung der Ziele und eine gehörige Portion Idealismus und Mut.
Grundsätzlich bedeuted Zucht, durch verwerfen und aussondern die gesteckten Ziele erreichen, das Erreichte erhalten und weiter optimieren,

In keinem Fall bedeutet Zucht einfach nur vermehren und mal sehen was dabei raus kommt, oder schlimmer: egal was dabei rauskommt.

Hunde bzw. deren Züchtung, bei denen spezielle Eignungen oder Fähigkeiten im Vordergrund standen, gab es zu jeder Zeit. Schon die berühmten alten Römer haben sich ihre Hunde für den Kampf in der Arena oder für ähnliche Zwecke gezüchtet. Ob groß oder klein, ob gefährlich oder schmusig, der  Mensch hat sich für jeden Zweck etwas gezüchtet Diese Tiere hatten und haben, soweit es sie heute noch gibt, ihren Schwerpunkt eben auf ihrem eigenem speziellen Gebiet.

Zum Bedarf
Ende 1800 wuchs allgemein der Bedarf einen Hund zu züchten, der möglichst alle positiven Gebrauchsfähigkeiten auf sich vereinigt. Diesbezügliche Züchtungsversuche konnte man zu dieser Zeit in allen  Teilen des Landes feststellen.
Die durchschlagende Idee aber hatten einige Männer, allen voran Rittmeister Max von Stephanitz.
Streng nach dem Motto: “Zweckmäßigkeit  geht vor Schönheit” , planten und züchteten sie den Gebrauchshund, der heute 100 Jahre später in seinen Gesamtfähigkeiten unerreicht ist, den Deutschen Schäferhund.

Zur Planung:
Nach einer akribischen Planung und Detailbeschreibung, von der Ohren-bis zu Rutenspitze, legte von Stephanitz die Kriterien zur Zucht des Deutschen Schäferhundes im sogenannten Rassestandard fest.
Es sollte ein mittelgroßer, kräftiger Hund sein, den man mit den verschiedensten Aufgaben gleichermaßen  gut betrauen konnte.
Dieser Gebrauchshund sollte die Fähigkeit besitzen, zu außergewöhnlichen Leistungen veranlagt zu sein.
Sein Gebäude mußte deshalb so beschaffen sein, dass er bei geringstem Kraftaufwand die größtmögliche  Leistung erbringt. ( Idealmaße bei Rüden, gemessen am Widerrist 60-65 cm, bei Hündinnen 55-60 cm.) Der Hund sollte leicht gestreckt sein, sprich der Rumpf ist etwas länger als die Widerristhöhe.
Sein Wesen sollte gutmütig, nervenfest, unbefangen, führig, treu und unbestechlich sein, sein Haarkleid pflegeleicht, gegen Witterung und Verletzungen schützend.

Zur Festlegung der Ziele
18 99 gründete er den Verein für Deutsche Schäferhunde, als Hüter und Wächter des Rassestandards der
Rasse “ Deutscher Schäferhund”.
Der wahre Deutsche Schäferhund ist also immer und ausschließlich nach den Zuchtkriterien des  Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. Rechtssitz Augsburg gezüchtet.

Idealismus und Mut
Die Mitglieder, die sich als Züchter in unserem Verein betätigen, betreiben zum Nutzen  aller Liebhaber des Deutschen Schäferhundes ein zeitaufwendiges, finanziell hochbelastendes Hobby, das ein umfangreiches Wissen, Zielstrebigkeit und klare Zielvorstellungen voraussetz.
Sie sind der Garant für das  “Qualitätsprodukt Deutscher Schäferhund”. Das Gütesiegel für dieses Qualtätsprodukt ist die Ahnentafel des Vereins für Deutsche Schäferhunde, die jeder Käufer eines solchen Hundes, ausgestellt auf seinen Namen und versehen u.a.,  mit der im Zuchtbuchamt des SV eingetragenen,  Zuchtbuchnummer erhält.

Warum dieser Aufwand ?
Die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten, ob als Freund der Familie, Schutzhund, Diensthund; Rettungshund oder Blindenführhund kann nur so erhalten und in Zukunft gewährleistet werden.
Zur  Erhaltung seiner hervorstechendsten Weseneigenschaften “Nervenfestigkeit, Aufmerksamkeit, Unbefangenheit, Führigkeit, Wachsamkeit, Treue, Mut und Unbestechlichkeit”, wird mit Recht ein unglaublicher Aufwand betrieben. Bevor Tiere  in den Zuchtkreislauf gelangen, müssen sie eine Menge an Kriterien, Begutachtungen und Prüfungen bestanden und überstanden haben.Eine der wichtigsten und bei jeder Veranstaltung stattfinden Prüfung ist die Wesensprobe.Hunde,  die sich nicht wesensfest zeigen, werden von der Zucht ausgeschlossen. Gleichermaßen wichtig ist das Gebäude des Hundes und damit seine Gebrauchsfähigkeit.
Die richtige Winkelung der Gliedmaßen ist die Voraussetzung für seinen raumgreifenden Schritt
Die Hinterläufe treffen bei korrekter Winkelung auf die Trittspuren der Vorderläufe oder gar darüber.
Der Deutsche Schäferhund ist ein Traber. Durch sein leicht gestrecktes Gebäude, kann er lange Strecken mit geringstem Kraftaufwand ausdauernd traben.
Der Deutsche Schäferhund ist stockhaarig mit fester dichter Unterwolle.
Hunde mit Langhaar ohne Unterwolle werden mit einer Nachzuchteintragungssperre belegt. Eine solche Fellstruktur mindert in erheblichem Maße die  Gebrausfähigkeit des Hundes.Das Fell schützt nicht ausreichend vor der Witterung und vor Verletzungen.