Bei der Fährte handelt es sich um eine Konzentrationsarbeit des Hundes, die mit tiefer Nase ruhig ausgeführt wird.
Je nach Fährte und Schwierigkeitsgrad (SchH I , II oder III) sind 2 bis 3 Gegenstände die vom  Hundeführer bzw. Fährtenleger ausgelgt worden sind, nach einer gewissen Wartezeit ( Verwitterungszeit) aufzufinden und vom Hund anzuzeigen bzw. zu verweisen.
Die Fährte beginnt immer mit einer Wesensüberprüfung durch den  amtierenden Richter. Der Hund wird zwanglos, ohne Befehl durch eine Gruppe Menschen geführt und muß dabei ein völlig neutrales Verhalten zeigen.Sollte dies nicht der Fall sein, wird er von der Prüfung ausgeschlossen.
Bei der  Fährtenausbildung wird der natürliche Trieb des Hundes, sich mit seiner Nase zu orientieren, dahingehend ausgebildet, sich längere Zeit auf einen bestimmten Geruch zu konzentrieren. Diese Konzentrationsarbeit strengt den Hund so  an, daß nach erfolgter Sucharbeit stark erhöhte Körpertemparatur nachgewiesen werden kann. Das Suchen selbst brauchen wir dem Hund nicht beizubringen, er kann es von Geburt an. In freier Wildbahn würde er aber immer dem  interessantesten frischesten Geruch (Stöbern)  folgen, um möglichst schnell und ohne Umschweife zu seinem Futter zu gelangen.
Der Gebrauchshund aber soll sicherlich nicht sein Futter suchen, sondern ggfls.unter Trümmern  oder Schneemassen einen verschütteten Menschen. In vielen Bereichen ist auch heute in unserer technisierten Welt die Nase des Hundes allen anderen Hilfsmitteln überlegen. Sie kennen Berichte über Rauschgift-, Sprengstoff-,  Leichensuchhunde, dies sogar unter fließendem Wasser usw.
Hier in der Fährte des 18 Monate jungen Hundes beginnt bereits die Zuchtauslese, hier werden vom Verein für Deutsche Schäferhunde, vertreten durch viele Diensthunde- und  Hobbyausbilder die Voraussetzungen für den Erhalt der Gebrauchsfähigkeit des Deutschen Schäferhundes bewahrt, optimiert und immer wieder geschaffen.
Hunde, die diese Konzentrationsarbeit nicht leisten können, bestehen diesen  Teil der Prüfung nicht und fallen damit durch die gesamte Prüfung. In allen 3 einzelnen Sparten muss der Hund bestanden haben um sein Ausbildungskennzeichen zu erhalten. Fehlt dem Hund aber das
Mindest -Ausbildungskennzeichen,  Schutzhund I (SchHI), kann mit ihm nicht gezüchtet werden

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